Sonntag, 3. Juli 2011

Amor fati (viel Spass beim googeln...)

Sonntag, der 3.Juli. Das Wetter macht eher auf November mit lippischem Landregen und kühlen 13 Grad und die Lemgoer Innenstadt wirkt am frühen Morgen ein wenig derangiert. Autos, an denen abgeknickte Scheibenwischer traurig herunterhängen, abgefackelte Schirme und umgeworfene Blumenkübel in der Fussgängerzone, Berge von Müll im Abteigarten, Scherbenhaufen überall. Und das fast jedes Wochenende. Polizeipräsenz: Fehlanzeige. Wichtig sei, bräsig unter der Woche im Streifenwagen auf der Wallanlage umherzufahren und ältere Mitbürger in barschen Ton aufzufordern, ihren Hund  an die Leine zu nehmen...

Dabei tut sich auch eine Menge Gutes hier, alleine was an Veranstaltungen lief, läuft und laufen wird, ist schon imposant. Langweilen dürfte sich niemand, bei Veranstaltungen wie dem Strohsemmelfest mit seinem italienschen Weindorf, den Highland Games in Lüerdissen, der Boxnacht gestern auf dem Regenstorplatz, dem Bierbrauerfest am nächsten Wochenende, dem Lemgoer Sommertreff oder dem 2.Lippischen Open Air in Lieme am 16.Juli auf dem Hengstfeld. Obendrein gibts noch einen 'Stadtstrand', das Beach Island im Lippe Garten.

Der Lemgoer an sich hat auch einen herrlichen 'Hau', diesen Eindruck müssen auf jeden Fall die italienischen Weinhändler letzten Samstag Abend gehabt haben, als trotz Dauerregen der Abteigarten gut besucht war und ca 2000 Flaschen verzehrt wurden (und ja, ich habe geholfen und war Teil dieses Wunders).

Ist wahrscheinlich eine Sache der Einstellung, sein Schicksal annehmen zu können (amor fati) und auch bei schäbigen Wetter schöne oder ungewöhnliche Dinge am Wegesrand wahrnehmen zu können...









2 Kommentare:

Sandy hat gesagt…

Hab grad dein Blogger-Talent samt Bloggs entdeckt und bin jetzt schon ein Fan von dir :-) insbesondere auch von deinen Fotos!! Ich hab dann gute connections zu nem Galeristen :-) falls du eines zukünftigen Tages deine Werke auf eine andere Art veröffentlichen möchtest... :-)

lg Sandy

DerMichel hat gesagt…

Danke sehr. Verlegenheit macht sich breit...