schläft man einen nicht so tiefen Schlaf und braucht auch weniger davon, so sagt man. Das erstere kann ich bestätigen. Was die Menge betrifft, so kann ich allerdings nicht genug davon bekommen. Spätestens seit ich im Marina Luz das Housekeeping des Grauens kennengelernt habe, bin ich chronisch unausgeschlafen. Die 'guten Geister' des Hotels tanzten jedenfalls früh morgens durch die Flure, dem Krach nach zu urteilen trugen sie Schellenstäbe und Holz-Clogs, von ihren Putzwagen hatten sie die Räder abmontiert und zogen sie auf blankem Metall hinter sich her. Dazu sangen, was sage ich, sie schrieen altes mallorquinisches Liedgut vor sich hin. Begleitend donnerten die Flugzeuge vom 2km entfernten Flughafen vor meinem Fenster her, in 3-Minuten Abständen. Falls nicht im Haus gegenüber mit Presslufthämmern alte Wände saniert wurden. Habe ich schon erwähnt, das spanische Hotels obendrein standardmässig SEHR hellhörig gebaut sind...
Es war trotzdem sehr schön, heute hatte es noch einmal knapp 20 Grad, die Sonne schien richtig warm und die Gäste lagen in Badesachen am Pool. Nach anfänglichem TamTam lief auch der Rückflug recht unkompliziert, die befürchtete Verspätung hielt sich in Grenzen.
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